01 Verkabelung · Netz · Server · Speicher · Cloud

Erst bauen.
Dann betreiben.

Von der Gebäudeverkabelung bis zur virtualisierten Serverumgebung. Wir planen Infrastruktur so, dass wir sie danach selbst betreiben können.

Schema einer mittelständischen IT-Umgebung Die Provider-Anbindung führt auf eine Firewall. Von dort verteilt ein zentraler Switch auf Server und Virtualisierung, auf Speicher und Backup, auf die Arbeitsplätze und auf die Telefonie. Ein Außenstandort ist über eine VPN-Verbindung direkt an die Firewall angebunden. Standort InternetProvider-Anbindung Firewall / UTMSchutz und VPN VerteilungSwitch, Verkabelung ServerVirtualisierung SpeicherBackup ArbeitsplätzeDesktop, Notebook TelefonieVoIP, UCC AußenstandortVPN-Kopplung

Kurzantwort

Technische IT-Infrastruktur umfasst alles, worauf Anwendungen aufsetzen: Verkabelung, aktive Netzkomponenten, Server, Speicher und deren Anbindung. NOC Grove plant, realisiert und betreut diese Infrastruktur seit jeher als Kerngeschäft, von der Gebäudeverkabelung über LAN und WAN bis zu Servervirtualisierung, Speichersystemen und Cloud-Anbindung.

Der Unterschied zwischen einem Projektanbieter und einem Betreiber zeigt sich drei Jahre später. Wer eine Umgebung nur baut, optimiert auf den Abnahmetermin. Wer sie danach betreibt, optimiert auf Wartbarkeit: dokumentierte Wege, austauschbare Komponenten, saubere Beschriftung, Ersatzteillogik und die Frage, was passiert, wenn eine Komponente ausfällt.

Wir bauen so, wie wir es später betreuen müssen. Das ist nicht immer die günstigste Variante am Bautag, aber fast immer die günstigste über die Laufzeit.

02 Die Schichten

Was zu einer Standort-Infrastruktur gehört.

Klicken Sie die Punkte an, oder lesen Sie die Liste darunter.

Schema einer mittelständischen IT-Umgebung Die Provider-Anbindung führt auf eine Firewall. Von dort verteilt ein zentraler Switch auf Server und Virtualisierung, auf Speicher und Backup, auf die Arbeitsplätze und auf die Telefonie. Ein Außenstandort ist über eine VPN-Verbindung direkt an die Firewall angebunden. Standort InternetProvider-Anbindung Firewall / UTMSchutz und VPN VerteilungSwitch, Verkabelung ServerVirtualisierung SpeicherBackup ArbeitsplätzeDesktop, Notebook TelefonieVoIP, UCC AußenstandortVPN-Kopplung
01Provider-Anbindung
Der Anschluss ans Internet. Wir betreiben eigene Nameserver und liefern die Anbindung mit, statt sie einem dritten Anbieter zu überlassen.
02Firewall und UTM
Trennt innen von außen, filtert Web- und E-Mail-Verkehr und terminiert die VPN-Verbindungen der Außenstandorte und Homeoffice-Arbeitsplätze.
03Verteilung und Verkabelung
Patchfeld, Switch und strukturierte Verkabelung. Die Schicht, die niemand sieht und an der jede spätere Erweiterung hängt.
04Server und Virtualisierung
Fachanwendungen, Verzeichnisdienst, Dateidienste. Virtualisiert, damit einzelne Systeme unabhängig voneinander gewartet und verschoben werden können.
05Speicher und Backup
Zentraler Speicher und die Sicherung. Entscheidend ist nicht der Sicherungslauf, sondern die geprüfte Rücksicherung.
06Arbeitsplätze
Installation, Updates, Softwareverteilung und der tägliche Support. Der Bereich, an dem sich Betreuungsqualität für die Belegschaft entscheidet.
07Telefonie
Die Telefonanlage ist heute eine Netzwerkanwendung. Sie hängt an derselben Infrastruktur wie alles andere und muss mitgeplant werden.
08Außenstandorte
Zweigstellen, Lager, Produktionsbereiche und Homeoffice werden verschlüsselt angebunden und wie ein interner Bereich behandelt.

03 Bausteine

Woran wir konkret arbeiten.

Strukturierte Verkabelung

Umfang
Planung, Trassen, Patchfelder, Dosen, Messung und Dokumentation
Anlass
Neubau, Umbau, Umzug, Flächenumnutzung
Hinweis
Die einzige Schicht, die man später nur mit Bauaufwand ändert

LAN und WLAN

Umfang
Switching, Segmentierung, Ausleuchtung, Gästezugang
Anlass
Wachstum, neue Flächen, Funklöcher, Trennung von Produktion und Verwaltung
Hinweis
Segmentierung ist zugleich eine Sicherheitsmaßnahme

WAN und Standortkopplung

Umfang
Anbindung von Zweigstellen, Lager und Homeoffice über VPN
Anlass
Zweiter Standort, Außendienst, Homeoffice-Betrieb
Hinweis
Terminiert auf der Firewall, nicht auf einem Extra-Gerät

Server und Virtualisierung

Umfang
Auslegung, Aufbau, Virtualisierung, Migration bestehender Systeme
Anlass
Ende der Herstellerunterstützung, Kapazitätsgrenze, Ausfall
Hinweis
Umstellungen werden mit Rückweg geplant

Speicher und Backup

Umfang
Zentraler Speicher, Sicherungskonzept, Aufbewahrung, Rücksicherungstest
Anlass
Datenwachstum, verteilte Ablage, unklare Wiederherstellbarkeit
Hinweis
Der Test ist der Beleg, nicht der Sicherungslauf

Cloud und Hybrid

Umfang
Bewertung, Migration, Anbindung, Betrieb im Mischbetrieb
Anlass
Mehrere Standorte, Homeoffice, Investitionsentscheidung
Hinweis
Hybrid ist in dieser Größenordnung der Regelfall

Arbeitsplätze

Umfang
Beschaffung, Standardisierung, Installation, Softwareverteilung
Anlass
Erneuerungszyklus, Wachstum, Betriebssystemwechsel
Hinweis
Standardisierung senkt Supportaufwand mehr als jedes Werkzeug

04 Projektablauf

Wie ein Infrastrukturprojekt bei uns läuft.

Fünf Phasen, in dieser Reihenfolge. Die dritte ist die, die andere Anbieter überspringen.

1 · Bestandsaufnahme

Vor Ort, nicht per Fragebogen. Wir sehen uns an, was da ist, wie es verbunden ist und welche Fachanwendungen davon abhängen. Dabei fällt regelmäßig etwas auf, das im Auftrag nicht stand.

2 · Auslegung und Angebot

Was gebraucht wird, wird begründet. Was nicht gebraucht wird, steht nicht drin. Bei Alternativen bekommen Sie beide Varianten mit Kosten und Folgen, nicht nur die bequemere.

3 · Rückweg festlegen

Bevor umgestellt wird, steht fest, wie zurückgestellt würde. Das kostet Vorbereitung und ist der Grund, warum Umstellungen bei uns selten nachts eskalieren.

4 · Umsetzung

In abgestimmten Fenstern, mit Ansprechpartner vor Ort. Produktionsbetriebe bekommen Fenster, die zur Schicht passen, nicht zu unserem Kalender.

5 · Übergabe in den Betrieb

Dokumentation, Beschriftung, Einweisung. Danach geht die Umgebung in die laufende Betreuung über, oder sie wird an Ihre IT-Abteilung übergeben. Beides ist vorgesehen.

05 Häufige Fragen

Fragen aus Infrastrukturprojekten.

Wann lohnt sich strukturierte Verkabelung gegenüber einer Erweiterung?

Sobald absehbar ist, dass Flächen umgenutzt werden. Verkabelung ist die einzige Schicht, die man später nur mit Bauaufwand ändert. Wer bei Neubau, Umbau oder Umzug ein paar zusätzliche Wege legt, spart die teuersten Nachrüstungen. Wer eine gewachsene Verkabelung immer weiter ergänzt, zahlt sie über Jahre in Störungssuche zurück.

Unser Server läuft seit Jahren. Warum sollten wir ihn anfassen?

Nicht wegen des Alters, sondern wegen zweier Fragen: Bekommt das System noch Sicherheitsaktualisierungen, und ließe es sich innerhalb einer akzeptablen Zeit wiederherstellen? Wenn eine der beiden Antworten unklar ist, ist der Server kein stabiles System, sondern ein aufgeschobenes Ereignis.

Was bringt Virtualisierung in unserer Größenordnung?

Vor allem Wartbarkeit. Virtualisierte Systeme lassen sich einzeln sichern, testen, verschieben und zurückrollen, ohne dass der gesamte Betrieb steht. Bei einer Migration können alt und neu parallel laufen. Das reduziert das Risiko jeder späteren Änderung, und genau darin liegt der wirtschaftliche Nutzen.

Wie lange dauert eine Server-Migration?

Das hängt an der Zahl der Systeme, an den Fachanwendungen und daran, wie gut die bestehende Umgebung dokumentiert ist. Der eigentliche Umzug ist meistens der kürzeste Teil. Den Zeitrahmen legen wir nach der Bestandsaufnahme fest, nicht vorher. Umstellungen planen wir grundsätzlich mit einem Rückweg.

Cloud oder eigener Server?

Das entscheidet sich an acht Kriterien, unter anderem an der Anbindung Ihres Standorts, an der Datenmenge, an den Fachanwendungen und an der Frage, wer den Betrieb verantworten soll. In dieser Größenordnung ist hybrid meistens die richtige Antwort. Ausführlich in Cloud oder eigener Server.

06 Zusammenhänge

Infrastruktur endet nicht an der Abnahme.

Wer ein Netz neu segmentiert, entscheidet damit über seine Angriffsfläche. Wer Server virtualisiert, schafft die Grundlage für wartbaren Betrieb. Und eine Telefonanlage ist heute eine Anwendung auf genau dieser Infrastruktur. Wir arbeiten von Haiger und Siegen aus, bundesweit auch darüber hinaus.

Nächster Schritt

Sie haben ein Vorhaben.

Neubau, Umzug, Serverwechsel oder eine Umgebung, die niemand mehr anfassen will: Schildern Sie uns die Ausgangslage. Wir sagen Ihnen, was machbar ist und woran es in Ihrem Fall hängt.

Direkt anrufen
+49 2773 8167-0
E-Mail
info@grove.de
Sie sind bereits Kunde?
Zum Support